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Würzburg University Press

Dilemmadiskussionen im digitalen Raum

18.05.2026

Stefanie Witter | Würzburg, 2026 | ISBN 978-3-95826-284-3 | € 34,90

Untertitel: Einfluss von Identitätssalienz, Deindividuation und Videosetting auf die Toleranzförderung
Erscheinungstermin: 15.05.2026
Umfang: xiv, 211 Seiten
Format: 17x24 cm; Softcover
Sprache: Deutsch
ISBN Printausgabe: 978-3-95826-284-3
Preis Printausgabe: 34,90 €

Beschreibung:

Sollten SchülerInnen, deren Muttersprache Deutsch ist, im Deutschunterricht strenger benotet werden als Nicht-Muttersprachler? Solche Fragen spalten und zeigen, wie brisant gesellschaftspolitische Dilemmata sein können. Politische Bildungsangebote, wie die Dilemmadiskussion sollen helfen, Gräben zu überbrücken. Innerhalb von drei Promotionsstudien wurde untersucht, ob digitale Dilemmadiskussionen Toleranz fördern und Gruppenzugehörigkeit stärken können. Auf Basis des Social Identity Model of Deindividuation (SIDE) wurde getestet, wie Identitätssalienz und Deindividuation in digitalen Diskussionsformaten wirken. Die Ergebnisse zeigen, dass moderierte Online-Dilemmadiskussionen - ob live oder per Video - unter bestimmten Bedingungen tatsächlich intergruppale Konflikte entschärfen und Toleranz stärken. Darüber hinaus liefern die Studien weiterentwickelte Ansätze zur Messung von Toleranz und Gruppenzugehörigkeit. Letztlich führen sie zu Implikationen für das SIDE-Modell, zu Hinweisen für die politische Bildung im digitalen Raum und zu Strategien für intergruppale Konflikte.

Autor:

Stefanie Witter, Logo ORCIDhttps://orcid.org/0009-0005-6647-2347, geboren 1992 in München, Abschluss in International Social Work with Refugees and Migrants (M. A.).

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Parallel erschienen als kostenfreies E-Book (Open-Access-Volltext, PDF): Icon Open Access

DOI: 10.25972/WUP-978-3-95826-285-0

Lizenz: https://www.uni-wuerzburg.de/fileadmin/_processed_/1/1/csm_CC-BY-SA_icon_e333997a8b.jpg Dieses Werk ist unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-SA 4.0 veröffentlicht

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